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Er ändert Zeit und Stunde

Ich weiß nicht, wie gut Sie sich mit Geschichte auskennen, und ich meine nicht die jüngere. Mehrere hundert Jahre vor Christus geschah, an was ich eben erinnert wurde. Da hatte ein ziemlich erfolgreicher König einen ihm den Schlaf raubenden Traum und wollte wissen, was der zu bedeuten hat. Also fragte er seine für diese Sache spezialisierten Berater. Aber - um es kurz zu machen - das lief nicht so gut. Bis Daniel sich in die Sache einmischt. Das Ganze liest sich ziemlich atemberaubend. Wenn Sie Lust haben: Altes Testament, Buch Daniel, Kapitel zwei. Und wenn Sie grad keine Bibel zur Hand haben: www.bibelserver.com.

 

Im Grunde geht es bei diesem, na, nennen wir es mal "Thriller", um zwei Dinge. Zunächst einmal, ob ein Mensch wissen kann, was ein anderer geträumt hat. Genau das hatte der Regierungschef nämlich von seinen Beratern gefordert. Und dann wollte er noch erklärt bekommen, was der Traum bedeutet. Zur ersten Frage waren sich die Experten einig. Natürlich kann ein Mensch nicht wissen, was ein anderer träumt, das kann nur Gott. Und damit trat die zweite Frage für die meisten schon ohne weitere Relevanz in den Hintergrund. Nur für Daniel eben nicht, denn der hatte einen heißen Draht zu Gott. Dieser wiederum ließ ihn tatsächlich wissen, was der König geträumt hatte, und offenbarte ihm auch gleich noch die Bedeutung. In diesem Zusammenhang sagte Daniel diese sehr geschichtsträchtigen und bedeutungsvollen Worte: "Er (der Gott der Bibel) ist der Herr der Zeit und bestimmt, was wann geschieht; er setzt Könige ab und überlässt anderen ihren Thron. Den Weisen schenkt er ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand! Er enthüllt die unergründlichsten Geheimnisse und weiß, was im Dunkeln verborgen ist."

 

Wenn ich nun also heute und morgen die Zeitungen lese und Nachrichten verfolge, setzt sich dieser Daniel - bildlich gesprochen - neben mich und flüstert mir zu: Er ändert Zeit und Stunde! Er weiß, was geschieht! Er hat es in der Hand! Mir als einem, dem der Gott der Bibel wirklich etwas zu sagen hat, öffnet das ein Fenster mit wunderbarer Aussicht. Aber was ist mit denen, die es nicht so mit der Bibel haben? Müssen die sich nicht zwangsläufig selber um die Deutungshoheiten des Lebens kümmern? Nun, Wahrheiten werden nicht durch Glauben geschaffen. Sie werden nicht wahr, weil jemand laut über sie spricht oder man ihnen vertraut. Sie werden nicht unwahr, weil man sie kritisiert, bestreitet oder niederbrüllt. Man kann sie auch nicht umdefinieren. Wahrheit ist vom Wesen her nicht widerlegbar. Ob das nun gefällt, oder nicht: Zur Wahrheit gibt es keine Alternative. 

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